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Homeoffice mit Kind – Teil 4

Homeoffice mit Kind – Teil 4

Wir sind als Techies auf mobile Arbeitsplätze und Lösungen in der Virtualisierung spezialisiert. Von zu Hause aus sicher und vollwertig zu arbeiten ist also keine Herausforderung. Von zu Hause mit Kindern zu arbeiten, allerdings schon. 

In den letzten Wochen haben wir die Erfahrungen einiger unserer Kollegen gesammelt und in einer vierteiligen Serie zusammengefasst.


Die neue Work-Life-Balance

Seit Jahren arbeite ich mindestens drei, vier Tage pro Woche im Homeoffice. Meine Kinder haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich als Papa nicht immer greifbar bin, nur weil ich zu Hause bin. Aber normalerweise sind sie ja auch nicht den ganzen Tag zu Hause, sondern treffen ihre Freunde im Kindergarten. Normalerweise können sie auch zu ihrer Mama, aber auch die arbeitet jetzt durch den neuen Schichtbetrieb mehr in der Arztpraxis. Normalerweise gehen sie dann einfach durch den Garten zu ihren Großeltern. Normalerweise. Ja, das ist der Ablauf meiner Kinder normalerweise. Normal ist auch bei uns gerade wenig. 

Mein neuer normaler Tag sieht zum Beispiel so aus:

  • Work-out von 6.15 – 6.45 Uhr – damit ich mich trotz täglichem Telko-Marathon ein bisschen bewege 
  • Kurzer Sprung unter die Dusche und mit dem ersten Kaffee den Arbeitsplatz aktivieren 
  • 7.45 Uhr springen die Kinder aus ihren Betten und wollen als erstes auch den Kollegen „Hallo sagen“ – dafür ein kurzer Besuch im virtuellen Coffee Corner 
  • Für ein bisschen Familienzeit und Normalität folgt ein gemeinsames Frühstück 
  • Danach wird das Meeting-Licht für den Tag eingeführt – leuchtet die Lampe an der Tür rot, darf Papa nicht gestört werden. Ist die Lampe aus, dürfen die Kinder auch reinkommen – bei internen Meetings ist die Lampe meistens aus 
  • Mittags eine Runde Fußball, damit die Kinder weiter geduldig bleiben
  • Nachmittags das gleiche Meeting-Spiel, bis die Geduld zu Ende ist und die Fragen sich häufen „Papa, wie lange arbeitest du noch, ich will zur BMX-Bahn“
  • Das klingt doch fast wie Normalität. Vielleicht ist das ja auch diese neue Normalität, von der alle sprechen.

von Tobi

Nach zwei Monaten im Homeoffice mussten wir uns schon deutlich neu organisieren. Besondere Umstände erfordern ein besonderes Verständnis füreinander und miteinander. Wir sehen uns als Provectus-Familie und stärken uns auch hier den Rücken!


Titelbild: SeventyFour | shutterstock.com