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Homeoffice mit Kind – Teil 3

Homeoffice mit Kind – Teil 3

Wir sind als Techies auf mobile Arbeitsplätze und Lösungen in der Virtualisierung spezialisiert. Von zu Hause aus sicher und vollwertig zu arbeiten ist also keine Herausforderung. Von zu Hause mit Kindern zu arbeiten, allerdings schon. 

In den letzten Wochen haben wir die Erfahrungen einiger unserer Kollegen gesammelt und in einer vierteiligen Serie zusammengefasst.


3 Kinder, 2 Regeln und 1 Büro

Arbeiten von zu Hause war bei mir bisher eher die Ausnahme. Technisch aber natürlich kein Problem und unser Haus bietet zum Glück genug Platz zum Wohnen und Arbeiten. Meine Frau ist in Elternzeit und unsere drei Kinder müssen auch noch nicht von zu Hause aus unterrichtet werden. Nichtsdestotrotz gingen mit der Schließung des Kindergartens unserer beiden großen Kinder auch viele Sorgen und Bedenken einher: Akzeptieren die Kinder die neue Situation? Wie funktioniert ein Leben ohne Oma und Opa? Wird es Lagerkoller geben? Ist Spielen und Arbeiten unter einem Dach möglich? Werden sich die beiden Großen verstehen? Und noch Vieles mehr … Mit einem neuen Ritual und einer neuen Regel klappt das aber besser als gedacht. 

Papa steht mit den Kindern auf

Morgens – auch wenn es nicht besonders lange ist – gibt es Papa-Kinder-Zeit. Wir stehen gemeinsam, ohne Mama, auf und machen uns für den Tag fertig. So gibt es noch ein paar Minuten Zeit für die Mama, um sich auf den Tag vorzubereiten. Und beim Frühstück findet dann die Staffelübergabe statt.

Das Büro ist immer offen, aber ein „Leise-Spielzimmer“

Ich habe glücklicherweise ein eigenes Büro mit Tür, abgeschlossen wird diese aber nicht. Für mich war die Vorstellung von schreienden, gegen die Tür hämmernden Kindern undenkbar. Es musste somit ein alternativer Plan geschaffen werden. So wurde also das „Leise-Spielzimmer“ etabliert. Die Kinder dürfen jederzeit in mein Büro kommen und spielen, aber es muss dabei leise sein. Klappt das? Meistens ja – unsere Kinder akzeptieren diese Regel normalerweise und erlauben mir somit halbwegs normale Arbeitstage.

Und natürlich gibt es die großen und kleinen Krisen auch bei uns. Die gab es aber auch vor der „blöden Krankheit“ (O-Ton meiner Tochter) und wird es wahrscheinlich auch danach noch geben.

von Markus

Nach zwei Monaten im Homeoffice mussten wir uns schon deutlich neu organisieren. Besondere Umstände erfordern ein besonderes Verständnis füreinander und miteinander. Wir sehen uns als Provectus-Familie und stärken uns auch hier den Rücken!


Titelbild: SeventyFour | shutterstock.com