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Wo ist bitte dieser Tech-Nick, wenn man ihn braucht?

Wo ist bitte dieser Tech-Nick, wenn man ihn braucht?

Der normale Ablauf im Büro: 1. Technikproblem haben. 2. Techniker/IT-Profi fragen. 3. Problem gelöst bekommen. Kennt jeder. Ist völlig normal, weil wir nun mal sau viel Technik verwenden. Irgendwas hängt immer. Und wenn es nur mal kurz die Internetverbindung ist oder das Stromkabel, das nicht richtig in der Buchse steckt.

Sitzt man nun zu Hause, wie wir gerade alle, stimmt der normale Ablauf vom Problem zur Lösung nicht mehr. Denn: Es fehlt Punkt 2. Wir haben niemanden neben uns sitzen, der uns da durch den Technik-Dschungel leiten kann. Außer vielleicht, der Partner/Ehefrau/-mann ist ITler. Das wäre dann in dem Bereich der Jackpot. Vor allem bei Online-Meetings zeigt sich diese Tatsache ganz deutlich, weil mindestens 2 – 3 Mitarbeiter am struggeln sind.

Aber wir wären ja nicht Provectus, wenn wir euch hier nicht zur Hand gehen würden. Wie erleben es ja auch gerade am eigenen Leibe, welche Problemchen sich ständig ergeben. Und dass, obwohl wir nicht ganz fachfremd sind. 😉

Also, hier ein paar kleine Tricks, die euch helfen könnten, ein funktionierendes Online-Meeting abzuhalten:

1. Vorbereitung ist das A und O  

So banal das klingt, meistens ist die Vorbereitung der Hauptgrund aller Probleme. Wenn das Meeting um 9 Uhr stattfindet, dann reicht es nicht, sich um 5 vor 9 über die Technik Gedanken zu machen. Benötigt ihr eine bestimmte Software oder Client, der noch installiert werden muss? Funktionieren Webcam und Mikrofon?

Optimal wäre:

  • Software frühzeitig herunterladen, Client vorab installieren und/oder Konto anlegen 
  • Sichergehen, dass alle Passwörter parat sind
  • Erstellung eines Testmeetings mit einem Kollegen oder Bekannten, um vorab die Technik zu prüfen

2. Die Tonqualität lässt zu wünschen übrig

Heutzutage haben die meisten Notebooks integrierte Mikrofone und Lautsprecher. Die wenigsten davon bieten jedoch eine gute Qualität. Daher, wenn möglich, immer ein Headset und Kopfhörer nutzen. Kein Headset zur Hand? Dann wenigstens Kopfhörer – besser als nichts. Was bei alten Notebooks noch gerne verbaut wurde: 2 verschiede 3,5 mm Audio-Klinke-Anschlüsse – einer für das Audiosignal und einer für das Mikro. Idealerweise nimmt man allerdings ein bisschen Geld in die Hand: Passable Headsets bekommt man mittlerweile schon ab ca. 20 Euro bei jedem Elektro-Fachhandel.

Nichts zu sagen? Muten!

Einer allgemein guten Tonqualität, insbesondere in größeren Meetings, ist es immer zuträglich, wenn diejenigen, die im Moment nichts zu sagen haben, sich selbst muten. Das reduziert Nebengeräusche. Denn gerade bei modernen Headsets ist es so, dass sich die Sensitivität des Mikros erhöht, wenn man leise ist. Und selbst ein einfaches Räuspern wirkt dann in einem Online-Meeting deutlich störender als in einem physischen Meeting-Raum.

3. Ich höre die anderen, die anderen hören mich nicht

Auf mute geschaltet? Nein, dann weiter in der Fehlersuche. In den Einstellungen das richtige Ausgabegerät angegeben? Diese Einstellung findet ihr übrigens unter Windows unten rechts in der Taskleiste. Beim Mac oben rechts.

Hat nichts gebracht? Softwareeinstellungen überprüfen, ob die jeweiligen Audiogeräte ausgewählt sind. Hier ein Beispiel, wie es bei Microsoft Teams aussieht.

4. Ich sehe die anderen, die anderen sehen mich nicht

Hast du eine Webcam? Sicher? Ist sie auch nicht abgeklebt? Dann schau gleich mal in die Software, ob sie auch angeschlossen ist. Zusätzlich kann man sie in den meisten Meeting-Anwendungen auswählen und testen. In diesem Fall hier ist die integrierte Notebook-Kamera in Microsoft Teams direkt konfiguriert. Wenn zwei Headsets angeschlossen sind, ist übrigens meistens das interne zuerst aktiv.

5. Es läuft einfach nicht rund? Pixelig, stotterig? Langsam? Schleppend? 

Netzwerk überprüfen. Vielleicht ist das WLAN-Signal zu schwach oder es wird überbeansprucht durch parallele Videokonferenzen oder andere Anwendungen wie Spotify, Netflix etc. Eine mögliche Lösung: LAN-Kabel statt WLAN. Der Computer selbst kann auch mal hängen. Letzte und einfachste Lösung ist immer: der gute alte Neustart.

6. Nichts funktioniert! Einfach gar nichts!

Über das Smartphone probieren, da die meisten Online-Meeting-Anwendungen auch Apps dafür bieten. Zudem ist es immer möglich sich per Telefon in das Meeting einzuwählen, dann hat man zwar nur den Ton und kein Bild, aber besser als nichts. Und wenn das auch nicht funktioniert?

Stecker ziehen, auf den Balkon, in den Garten oder ans Fenster setzen und ein Bierchen aufmachen. Ein Prosit auf die Technik!